Über meine Schwangerschaft – das 3. Trimester

Hallöchen, nun folgt nach 2 Wochen auch schon der 3. und letzte Beitrag über meine Schwangerschaft. Das 3. Trimester folgte von der 29. Schwangerschaftswoche (Ssw) bis zur 40. Ssw.

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Der letzte Beitrag endete mit der 28. Ssw und meinem Crash Kurs zur Geburtsvorbereitung. Wo ich mir definitv mehr vorgestellt hatte. Ich war grad mal in der 28. Woche, hatte keinen Vergleich zu einer Geburt von vorher, wusste rein gar nichts und dann kam da ein Wochenende wo wir theoretisch nur darüber geredet haben, wie so eine Geburt ist oder sein könnte. Wir, also eigentlich ich, habe dort nicht gelernt die Wehen weg zu atmen, was mich schon interessiert hatte. Bzw. wir haben diese veratmen kurz geübt, aber da wo ich es gebraucht hätte, war nicht mehr dran zu denken. Ich habe aber erfahren, dass es verschiedene möglichkeiten gibt, ein Kind zur Welt zu bringen. Gewünscht hätte ich mir eine Wassergeburt zu bekommen, allerdings hätte ich dort keine PDA gebkommen können wegen der Infektionsgefahr. Naja jedenfalls habe ich alles andere gelernt und die Wochen strichen und strichen einfach nicht davon. Nur die Wochenenden bei meinem Freund vergingen viel zu schnell.

Einmal die Woche ging ich zur Therapie, um mich etwas enspannen zu können. Meine kleine Maus im Bauch war in dieser Zeit sehr aktiv, hat ziemlich auf meine Lunge gedrückt. Ganz toll war ja, dass er sich Minuten lang ´Gestreckt´ hat, so das es unter meinen Rippen schon so doll Weh tat das ich einfach nicht mehr sitzen konnte. Hinzu kamen die immer stärker werdenden Rückenschmerzen in der Lendenwirbelsäule, das ist der untere Teil der Wirbelsäule wo man das Hohlkreuz macht. Dann war ich auch schon in der 30. Ssw, ich hatte im 2 Wochen Takt immer wieder einen Frauenarzt Termin zum CTG und eine allgemeine Kontrolle oder bei meiner Hebamme, da ich ziemlich Wassereinlagerungen in den Beinen hatte, zum Gkück waren es nur die Beine, hatte sie mir in die Waden Akkupunktur Nadel gesteckt und hinterher klebte sie Pflaster drauf, die ich dann einige Tage drauf lassen konnte. Durch das viele schwitzen, unter anderem auch wegen der Wärme aber auch die Hormone ließen mich sehr viel schwitzen. Deshalb klebten diese Pflaster natürlich dementsprechend wenig und ich machte sie nach und nach ab und warf sie in den Müll. Die letzten 4 Wochen brachen mal endlich nach so langem warten an! Die 35. Woche. Es passierte nicht mehr so viel spektakuläres, ich wartete auf den Tag X, auf das es mal endlich los gehen würde. An einem Wochenende merkte ich, als ich auf der Seite lag, das T-shirt hoch geschoben, dass ich an der Hüfte gerissen bin. Mein Bindegewebe riss doch tatsächlich doch noch, wer hätte es gedachtl. Da habe ich noch gedacht, an der einen Stelle war es ja nicht ganz so schlimm, bis ich dann ein paar Tage später frontal vor einem Spiegel stand und meinen Bauch betrachtete. Meinen Bauch etwas angehoben, da er schon gesunken war, sah ich auch dort diese lila Dehnungsstreifen. Dehnungsstreifen, die alles andere als schön anzusehen waren. Ich brach da fast in tränen aus, ich hatte doch immer so fleißig geölt bzw. ich habe gecremt. Tja, bringt wohl nichts, da es bei mir überall am Bauch gejuckt hatte, wenigstens der Juckreiz hatte dann mal aufgehört.

Dann war endlich Woche 39+1 gekommen. FOTOSHOOTING. Mein Vater hate Fotos von meinem Bauch gemacht, war das toll. Eine Freundin von mir hatte mit Creme einiges auf meinen Bauch gemalt, wenn man das so sagen kann. Es sind wirklich total schöne Fotos bei rum gekommen.

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Dies ist nur eines von vielen. Ich hatte wirklich eine Monsterkugel davorne! Kaum zu glauben, dass sie jetzt weg ist. Am 27.9.2016 hatte ich auch meinen letzen Frauenarzt Termin. Ich musste wie immer eine Urinprobe abgeben, kam ans CTG um die Herztöne zu kontrollieren und ggf. auch die Wehentätigkeiten zu prüfen. Von Wehen nicht die geringste Spur. Beim Arzt bekam ich eine Überweisung zur Einleitung und zur CTG und Muttermund Kontrolle.

Da war ich endlich mal beim ET angekommen, das ist die kurzfassung für den errechnetem Geburtstermin, und die kleine Maus ließ sich immer noch Zeit. Jetzt hieß es einfach warten bis es dann mal los ging. Die Tage vergingen wieder mal wie in Zeitlupe. Ich wachte mehrfach die Nacht auf, die Blase drückte, das umdrehen im Bett war unmöglich geworden und der Bauch war so schwer geworden. Das war alles kaum noch aus zuhalten. am 1.10. hatte ich dann einen Termin zur CTG Kontrolle, mein Freund war mit, es war so Langweilig wieder da zu liegen, bei dem schönsten Wetter draußen. Im Krankenhaus war es einfach so eine stickige Hitze, tja, 3. Etage halt. 30 min. später kam die Schwester wieder, hat kurz auf das Gerät und meine Werte geschaut uns verschwand wegen einem Telefonat nochmal für einige Minten. Aber 30 min. CTG war an sich normal. Dann war ich mal endlich von dem Ding befreit! Kam die Ärztin kurz und hat mir ein paar sachen erzählt, dass ich auch sofort zurück kommen kann wenn es zum Ausgang hin doch los gehen sollte. Nein, es ging nicht los, als wir zum Ausgang waren. Das wöre zu schön gewesen. Am selben Tag nur gegen 22 Uhr kamen so langsam dann doch die Wehen. Aber noch sehr selten, ich ging immer auf den Gymnsatikball, da waren die schmerzen wesentlich besser zu ertragen. Als es hieß ins Bett zu gehen, war kein bisschen an schlaf zu denken! Ich lief die gesamte Nacht auf und ab, hatte so starke Bauchkrämpfe und kämpfte sehr mit der Müdigkeit, fing sogar an zu weinen vor schmerz. Am 2.10.2016 ganz früh morgens war ich duschen, hab mich soweit fertig gemacht, wie Zähne putzen, umgezogen und in die Küche gesetzt. Meine Mutter kam schließlich auch dazu. Sie meinte, dass ich meinen Koffer und alle Unterlagen zusammen suchen solle und dann auf ins Krankenhaus.

Um ca. 10 Uhr war ich im Krankenhaus, musste am Kreißsaal klingeln und warten. Die schmerzen. Da war ich nun wieder. Keine 24 Stunden später war ich wieder an dem Ort wo ich niemals gedacht hätte, wieder zu landen. Jedenfalls nicht so schnell! Am 3.10.2016 kam mein Sohn F.L. in Schwelm auf die Welt <3. Es war der schönste Tag in meinem Leben!

Ich werde keinen Geburtsbericht verfassen, lediglich meine Schwangerschaft und die Zeit nach der Geburt. Wie einige andere auch, finde ich die Geburt meines Sohnes als sehr Privat und soll nicht im Internet veröffentlicht werden. Genau wie auch keine Bilder von dem Gesicht meines Sohnes auf meinem Instagram Account von mir gepostet werden. Den Namen von ihm werde ich ebenfalls nicht veröffentlichen. Ich werde ihn wenn abkürzen oder gar nicht erst erwähnen. Das ist meine Entscheidung und hoffe ich respektiert das und wisst das zu verstehen.

In Diesem Sinne aber wünsche ich euch wieder eine Tolle restliche Woche und bis zum nächsten Mal.

Herzlichst eure Nina <3

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