Kindergarten Eingewöhnung – Woche 2

Nachdem die erste Woche super verlief, ging ich positiv an die zweite Woche ran. Leider nicht für meinen Sohn, denn er wollte auf einmal nicht mehr in den Kindergarten gehen und lieber bei Mama bleiben!

Tag 6 – Montag

Tja, da waren wir grad vor der Tür der Kita angekommen, da hat er schon geweint und wollte nachhause oder zur Oma, also hab ich ihn mit samt Kinderwagen rein geschoben. Habe ihm erklärt, dass Mama ihn wieder abholt und nur ein paar dinge erledigen muss. Ich ging denoch mit in den Gruppenraum, nachdem ich ihm seine Jacke und Schuhe aus- und seine Hausschuhe anzog, im Gruppenraum angekommen wurde er fröhlich von seiner Erzieherin begrüßt und ich hab ihm wie die letze Woche sein Frühstück auf seinen Teller gelegt. Ich blieb noch eine weile, da er meine Hand die ganze Zeot festhielt. Die Erzieherin meinte auch, es könnte jetzt am Wochenende liegen und das er jetzt erst begreift, dass er sich für eine Zeit von Mama verabschieden muss. Ich wurde auch gefragt ob er ein Lieblingsstofftier hat, das bekam er dann beim nächten Kita Tag mit!
Als ich mich dann verabschieden durfte, bin ich nachhause gegangen, habe einige Dinge erledigen können, wie das Putzen meiner Fenster. Gegen 11 Uhr, geplantes abholen um halb 1, ging mein Telefon und die Kita teilte mir mit das ich Pupsi abholen muss, da er Durchfall hatte. Ich bin also los und holte ihn ab, die 2. Kraft der Gruppe sagte, er dürfte erst Mittwoch wieder kommen, wenn bis dahin kein Durchfall mehr kam.

Also blieben wir an

Tag 7 – Dienstag

Zuhause.

Tag 8 – Mittwoch

Nachdem wir dann also einen Tag ruhe hatten ging es Mittwoch wieder los. Ich habe extra frische wechselklamotten eingepackt, da die vorherigen dann am Montag zum einsatz kamen. Es gab wieder geschrei, diesmal hatte er zwar sein Lieblingsstofftier dabei, es half jedoch nicht wirklich. Er weinte und wollte mich eben nicht gehen lassen, er brauchte wohl seine Mama und mein Mama Herz zerbrach ein kleines Stück. Als ich mich verabschiedete hatte ich kein wirklich gutes Gefühl, da ich mein weinendes, trauriges Kind zurück gelassen habe. Die ganze Zeit habe ich nur auf mein Handy schauen können, ob ein Anruf der Kita kam, weil er sich nicht beruhigen ließ. Um halb 1 holte ich ein strahlendes Kind vom Kindergarten ab!

Tag 9 – Donnerstag

Auch am Donnerstag hatte er verlustängste und weinte, hing an meinem Arm. Ich redete ihm zu, dass ich ihn nach dem Mittagessen abholte und wir dann zur Oma gehen würden, auch das half nicht wirklich gut. Ich verabschiedete mich von ihm und holte mittags ein freude strahlendes Kind ab. Wir sind dann wie versprochen zur Oma gegangen.

Tag 10 – Freitag

Am Freitag war seine Stimmung auf einmal wieder wie in Woche 1. Langsam kam die freude auf den Kindergarten zurück. Er hat sich von mir ohne Tränen verabschiedet und ich hab ihn dann freudestrahlend abgeholt. Er sprach an dem Tag viel von seinem Mittagessen! Es gab Fischfrikadellen, Möhrchen und Pommes!

Das war auch schon wahnsinnig schnell die 2. Woche. Wahnsinn wie schnell die Zeit vergeht.

bis bald

Kindergarten Eingewöhnung – Die erste Woche

Jetzt ist es soweit. Das langersehnte warten auf die Kindergarten Zeit ist vorbei und es beginnt ein neuer Abschnitt in unserem Leben. Pupsi ist nun die erste Woche erfolgreich im Kindergarten gewesen und nun möchte ich berichten, wie ich die Eingewöhnung erlebt habe.

Tag 1 – Montag

Wir sind um halb 9 im Kindergarten angekommen, Pupsi hat einen Haken zugewiesen bekommen wo er seine Tasche, Turnbeutel und wechselsachen sowie Windeln und Feuchttücher lagern kann. Dort hat er sich erst einmal seine Hausschuhe angezogen, denn das kann er schon ganz toll alleine!
Anschliessend sind wir gemeinsam in den Gruppenraum gegangen, so dass er Frühstücken kann und ich neben ihm saß um ihm die Sicherheit zu geben, Mama ist noch da.
Nach dem Sitzkreis sind die Kinder mit den Erzieherinnen raus gegangen. Pupsi hatte so viel Spaß, dass ich uninteressant wurde. Nach 2 Stunden wollte er noch nicht gehen.
Eindruck vom ersten Tag ist einfach nur Positiv, die Eingewöhnung dauert nicht lang.

Tag 2 – Dienstag

Wir sind zur selben Zeit im Kindergarten angekommen wie an Tag 1. Das Ankommen lief genauso ab, nur das ich diesmal etwa eine halbe Stunde im Elterncafe saß, während Pupsi in seiner Gruppe mit den anderen Kinder spielte. Als eine der Erzieherinnen dann zu mir kam um zu berichten, dass der Junge sich gut macht durfte ich für 1 Stunde nach draussen.
Als ich wieder kam, ist Pupsi freudestrahlend zu mir gerannt und meinte, dass er durst hätte! Er bekam natürlich was zu trinken. Mittlerweile war viertel nach 11 und wir sind nachhause gegangen.

Tag 3 – Mittwoch

Tag 3 lief ähnlich ab wie die ersten beiden Tage. An diesem Tag haben wir uns 2 Stunden getrennt. Ich hab ihn also hingebracht hab ihm noch sein Frühstück soweit hingestellt und mich verabschiedet. Um 11 Uhr habe ich ihn wieder abgeholt. Für den Notfall hat der Kindergarten meine Telefon Nummer, falls was sein sollte bzw. er sich nicht wohl fühlt.
8.40 – 11 Uhr.

Tag 4 – Donnerstag

Wieder verabschiedete ich mich von Pupsi als er zum Frühstücken in den Gruppenraum ist. Ich wurde von der Erzieherin dann Informiert das ich nun erst um halb 1 kommen sollte, eine ganz schön lange Zeit! In der Zeit wo mein Sohn dann im Kindergarten war konnte ich Zuhause einiges im Haushalt erledigen und hatte das erste mal wieder richtig ruhe. Um 11 Uhr bekam ich dann einen Anruf vom Kindergarten, dass ich ihn doch eher abholen sollte als urpsrünglich geplant. Kein Problem, ich hab ihn dann um halb 12 wieder in meine Arme geschlossen. Er hat mich beim abholen sofort freudestrahlend in den Arm genommen!
8.40 – 11.30 Uhr.

Tag 5 – Freitag

Das Wochenende ruft. Morgens ging es wieder in den Kindergarten und um 12 sollte ich ihn wieder abholen kommen. Alles klappte wunderbar! Kein Anruf vom Kindergarten und beim abholen wollte er da bleiben. Ich hab da echt gedacht, jetzt ist es soweit, mein Kind möchte bleiben und hat keine Angst. Ich lasse dem aber denoch Zeit.

Da ist die erste Woche auch schon hinter uns. Ich bin an das ganze echt Positiv gegangen. Mein Sohn ist ein ´Anfänger´ Baby wie man mir nach der Geburt gesagt hatte und aus diesem Grund bin ich auch gelassen ran gegangen. Ich lasse ihm die Zeit die er braucht um sich gänzlich wohl zu fühlen und ich bin auch nur froh das wir Aktuell nur 3 Stunden getrennt sind, denn in allein dieser Zeit schaffe ich schon soviel und habe auch wieder Zeit für die Dinge die ich in letzter Zeit immer nur Abends schaffe, wenn der kleine schläft!

Vom noch unerfülltem Wunschkind

Ich bin nun ein Jahr alleinerziehende Mama eines 2 Jahre alten Kindes. Es betrübt mich zu tiefst wie sein Vater sich nicht ein bisschen um ihn kümmert. Er kommt nie von selbst auf die Idee mal her zu kommen und nach dem kleinen zu sehen oder mal etwas mit ihm zu unternehmen.
Nun ist es so, dass es auch auf anderen Wegen an meinen Kräften Zerrt. Ich werde älter und mein Sohn ebenfalls, ich wolle immer gerne 2 Kinder haben, damals unbedingt Junge und Mädchen, heute wär ich in erster Linie einfach froh zwei Gesunde Kinder zu haben! Das Geschlecht des zweiten Kindes steht dabei an einer ganz anderen Stelle.

Ich sehe in letzter Zeit einfach wieder so viele werdende Mütter, teils sogar mit Mann an ihrer Seite, und fühle mich einfach schlecht. Ich würde so gern noch einmal ein Wunderkind in mir tragen dürfen! Mit Mann an meiner Seite der meinen Sohn als sein eigenes ansieht, sich um uns bemüht und uns bzw. mich in vielem unterstützen kann.
Es tut mir in der Seele Weh, das mein Junge keinen Vater hat. Ich habe schon oft weinend in einer Ecke gesessen und drauf los geheult. Alle meine Gefühle schreibe ich persönlich in meinem Tagebuch auf. Schriftlich.

Letztens hat mein Sohn mit einem etwas älterem Mädchen gespielt und beide waren so ruhig und witzig drauf, das ich mir manchmal denke, wenn ich jetzt in einer Beziehung und zum besten noch verheiratet wäre, dass jetzt der geeignete Zeitpunkt für ein Geschwisterchen gekommen ist. Ich selbst bin mit meinem Bruder nur 2 Jahre auseinander, es geht sicherlich immer irgendwie, als alleinerziehende ist es aber noch was schwieriger.
Denn jetzt steh ich an einem Punkt, wo ich mich wieder gelegentlich nach Männern umsehe.
Denn der Wunsch nach einer eigenen Familie ist tatsächlich noch sehr groß.

Wie ergeht es euch? Wie bist du als Alleinerziehende aus dieser misslichen Lage herausgekommen? War es leicht oder schwer?

xoxo