Was bei einem Schwimmausflug nicht fehlen darf

Unser Wochenende hat sich super entwickelt! Das Wetter war nicht schön aber auch nicht regnerisch. Samstag wollte mein Bruder mit seiner Verlobten schwimmen gehen, also habe ich mich und Pupsi mit angemeldet! Ich suchte Schwimmsachen zusammen, trinken und essen durfte natürlich nicht fehlen.
Insgesamt waren wir jetzt zwei Mal schwimmen mit Baby/Kleinkind, das erste mal mit 9 Monaten und das zweite mal jetzt mit 17 Monaten.

Aber was darf in der Schwimmtasche auf keinem fall fehlen?

Vor der Frage stand ich auch sehr oft, aus diesem Grund möchte ich gerne meine Erfahrungen mit euch teilen!

Zum einen ist es ganz wichtig Wasser zu trinken mit zu nehmen, sowohl für das Kind als auch für euch als Eltern. Dann wählte ich als Knabbereien ein paar Butterkekse und ein Quetschi aber auch ein Gläschen. Ich ging frei nach dem Motto, lieber zu viel mit als zu wenig!

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Zum Schwimmen;
ich habe hier noch so viele Schwimmwindeln in der Schublade liegen, die mal dringend weg müssen. Viele habe ich geschenkt bekommen und einige habe ich durch den Kauf unseres Schwimmringes bekommen. Ich bin von den Schwimmwindeln nicht wirklich überzeugt, denn ich musste meinem Sohn sehr oft die Windel wechseln, da sie sich immer mit dem Schwimmwasser voll gezogen hat! Ich hatte nur drei Windeln mit und eine davon ist gerissen! Also bekam Pupsi ab da an eine Normale Windel um. Ja, auch normale Windeln dürfen bei einem Windelkind nicht fehlen, bei den Trockenen Kindern natürlich nicht!
Das nächste angestrebte ist dann eine Badehose die als Schwimmwindel gut geeignet ist, damit das große Geschäft nicht sonst wo landet. Dies bezüglich bin ich auch sehr für Infos Offen!

Auf keinem Fall darf ein Handtuch fehlen, am besten gleich zwei, vielleicht auch einen Bademantel/Badeponcho. Wir waren zur Mittagszeit ins Schwimmbad gefahren, Pupsi hat kein Mittag gehabt und wollte auch nicht wirklich ins Wasser, er war nur am schreien hinterher sogar am frieren. Das erste Handtuch kam zum Einsatz. Wir wickelten ihn in ein Handtuch und wechselten uns ab mit dem Schwimmen, zwei von uns drei gingen ins Wasser und einer wachte neben dem kleinen und gab ihm was zu essen. Er war ein wenig am dösen, schlief aber nicht ein.

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Nach einer gewissen Zeit siedelten wir vom Schwimmbereich, wo es schon recht laut war, in den ruhigeren, leeren Raum wo auch Liegen standen. Dort war es heller, aber auch wärmer. Die meiste Zeit hielt ich mich mit Pupsi dort auf, ins Wasser wollte er nach wie vor nicht. Als er soweit wieder recht trocken vom Wasser war, erkundeten wir das Spielparadies das dort für die Kinder bereit gestellt wurde. Pupsi konnte damit zwar noch nicht viel anfangen, hatte aber dennoch seinen Spaß dort!

Zum laufen im nassen Bereich, bei den Schwimmbecken, rate ich zu Badeschlappen für die Kinder. Mein Sohn läuft schon recht viel rum, an dem Tag zwar nicht unbedingt, aber es ist zu raten. Pupsi wurde nur getragen und lief im Trockenen und durch das Spielparadies wie ein großer.

Beim Essen gegen 13.30 Uhr bekam er wieder ein Handtuch umgelegt, damit er nicht friert.

Zusammenfassung:

  • Essen und trinken
  • Badehose, Schwimmwindel, Badeanzug,
  • Handtücher, Bademantel oder Badeponcho
  • Badeschlappen
  • Duschgel und Shampoo
  • Für die Mama noch eine Bürste und einen Fön

Ich denke, ich habe nicht vergessen und hoffe wieder etwas weite geholfen zu haben!

Eure

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Unser erster Ausflug ins Schwimmbad

Hey Community,

ich war, bzw. wir waren am 1.7. bei meiner Freundin zum Geburtstag feiern eingeladen, da sie und ihr Mann aber so weit weg wohnen, hat sie mir vorgeschlagen, ob ich nicht von Samstag auf Sonntag da schlafen möchte. Das Angebot habe ich natürlich angenommen und auch schon vieles in die Wege geleitet. Zum einen auch eine Mitfahrgelegenheit, da mein Bruder das Auto meistens Sonntag braucht konnte ich es mir schonmal abschminken selbst zu ihr zu fahren. Also musste ich meinen Bruder ein wenig überreden, dass er mich nach Hilden fährt, das hat er schließlich auch gemacht auf meine Kosten. Ganz Spontan hat der Mann meiner Freundin mir geschrieben, ob wir nicht lust hätten, Sonntag schwimmen zu gehen. Das war der besagte 2.7. ein richtig schöner Tag. Die Nacht war allerdings nihct sonderlich toll! Da Pupsi meinte, auf dem Sofa einzuschlafen so dass ich ihn in sein Reisebett legen musste.
Da lag er dann auch so für 1 Std. schlafend, bis er wieder wach wurde und das nicht nur für 1 Std. oder so…Nein, er blieb bis 0.40 Uhr wach! Er wollte weder in seinem Bett schlafen noch neben mir auf dem Schlafsofa. Er schrie und schrie, riss meine Haare aus und trat mich überall hin, auch seine Faust traf mich des öftern im Gesicht. Ich machte den Vorhang etwas auf, um Licht hinein zu lassen und auch das Fenster machte ich etwas auf. Half nichts, ich zog seinen Schlafsack aus in der Hoffnung ihm wäre es nur Warm, vom Schlafanzug wurde er zu letzt auch befreit! Da lag er nun, im Body neben mir, aber immer noch unglücklich. Er bekam was zu trinken, da trank er auch ordentlich, aber wehe die Flasche war weg! Dann schrie er wieder und da wurde mir dann endlich(!) Klar, er hatte Hunger. Ich stand auf, ging in die Küche und machte heißes Wasser für eine Flasche Pre Nahrung. Das Wasser kochte ich nicht ganz heiß ab, ich bereitete die Nahrung wie nach Naleitung vor und gab sie ihm. Erstaunlicherweise war nach der Flasche mein Kind so ruhig wie ein schlafendes Baby. Er hat es geschafft, wieder einmal lag es an der ungewohnten, fremden Umgebung und die Unsicherheit in den Schlaf zu finden. Dann konnten alle in der Wohnung schlafen.

2.7.2017. Früh morgens 7.55 Uhr. Mama wacht auf. Baby schläft noch. Mama checkt Facbook und Instagram. Baby wacht auf. Mama beobachtet Baby. Baby dreht und kugelt sich im Bettchen hin und her. Mama holt Baby zu sich.
GUTEN MORGEN!
Pupsi lag dann einfach so neben mir, wir kuschelten, er nuckelte am Daumen und beweget sich keinen Millimeter! Ich fand es einfach so toll, mein Baby neben mir, so ruhig wie lange nicht mehr. Er ist ja auch schon zu einem richtigen Wirbelwind geworden. Manchmal vermiss ich die Zeit, wo er einfach nur da lag und auch heute bin ich froh, dass er sich ´nur´ hin und her kugelt. Mittlerweile kann er sich schon nach hinten robben, wenn denn Laminat oder so da ist. Eine lange Zeit lang kuschelten wir einfach nur, ich konnte nochmal meine Augen schließen und den Moment richtig geniessen.
Um 9 Uhr meldete sich Pupsi und verlangte sein Frühstück. Obwohl er so lange schon ohne was zu essen auskommt, muss es dann ganz plötzlich und sofort sein, dass er was zu essen bekommt! Ich machte ihm also seinen Frühstücksbrei und fütterte ihn. Natürlich ist er danach nie ganz Satt, so dass er dann noch ein Obstmus Quetschi bekam und ein kleines Bisschen Toastbrot.

Als wir alle gefrühstückt hatte, also ich, meine Freundin und ihr Mann, machten wir uns so langsam fertig. Wir räumten zusammen die Küche auf, obwohl ich nicht da wohne aber nur rum zusitzen ist auch nicht meine Art. Schließlich packte ich alle meine Sachen zusammen, also das was ich mitgebonnem hatte hauptächlich waren das alles sachen von Pupsi. Zum Schluss packte ich meine Schwimmtasche, die ich einfach mehrmals umpacken musste. Das Mittagsgläschen habe ich in die Wickeltasche gepackt, welches wir auf einem kurzen Zwischenstop aufwärmen konnten und ich ihm füttern konnte. Mittlerweile war es 11.30 Uhr, da kann man schon mal Mittagessen warm machen *lach*.
Pupsi war so lieb und hat kaum ein Mucks gemacht, er hat sehr gut gegessen und sah richtig müde aus. Ich verpasste ihm schnell eine frische Windel und schon düsten wir weiter zum Schwimmbad. Gingen in eine Familienumkleide, nachdem wir bezahlt hatten, haben uns umgezogen und Fynn bekam eine Schwimmwindel an die wir an diesem Tag richtig testen konnten.

Ab gings zur Dusche. Einmal flott abbrausen, Pupsi konnte im Buggy vom Schwimmbad rumgeschoben werden, zum abbrausen habe ich ihn aber aus dem Buggy genommen. Nun ging es ENDLICH zum Baby Schwimmbecken, da er ja schon gut sitzen konnte habe ich ihn im flachen Wasser hingesetzt, er sah allerdings so müde aus das er jeden Moment hätte einschlafen können. Wir gingn dann mit der ganzen Montur die wir hatten zum Nichschwimmer. Pupsi kam in seinen gelben Schwimmring und konnte auf dem Wasser treiben. Er sah immer noch recht müde aus, ich holte ihn aus dem Ring und wir ließen ihn einige Sekunden unter Wasser tauchen, das mochte er überhaupt nicht und ließ es somit auch wieder bleiben. Dann bekam meine Freundin hunger (sie ist schwanger) und ihr Bauchbewohner beschwerte sich schon. Also verließen wir wieder das Wasser und gingen was essen. In der Zeit wurde Pupsi mit seinem Handtuch bedeckt und er schlief sofort ein. Wir 3 konnten dann in ruhe essen, uns ausruhen und uns später eine Liege schnappen, die leider alle belegt waren. Nach 30 min. in etwa wachte mein Junge auf, und schaute sich um er bekam einen Keks den er knabbern konnte, während ich mit meiner Freundin schwimmen konnten. Dann wechelten wir die ´Schicht´, also das jeder nochmal eine Runde schwimmen konnte. Zum Schluss gingen wir dann mit Pupsi wieder zurück ins Baby Becken, wo er dann wieder planschen konnte. Diesmal planschte er auch wirklich etwas. Neben uns war noch eine Famile, ich glauber das Baby war etwas jünger als meins aber das ist eher unwichtig. Das Baby Becken hatte 3 Tiefen, das flache wo wir waren, ein mittleres und ein tiefes. Pupsi geht das Wasser bis zu Hüfte (Er ist 75 cm groß). Das war ein Spaß mit ihm im Wasser, bis ein kleiner Unfall passierte! Die Windel war voll…Heißt es lief schon alles aus der Windel ins Becken. Somit beschloss Pupsi, dass wir nachhause fahren sollten. Wir gingen schnell zu dem Buggy schnappten unsere Sachen und gingen Richtung Dusche. Einmal Windel aus, abduschen wieder in den Buggy gesetzt und Handtuch über ihn, meine Freundin und ich konnten uns eben duschen und schon konnten wir zur Umkleide gehen, die Windel entsorgte ich schon vorher, wo uns das nächste Übel erwartete. Alle Familienumkleiden waren Besetzt! Das die Menschheit sich immer so langsam umziehen müssen, wenn man selbst eine umkleide nötig hatte. Wir liefen alle immer auf und ab um eine Umkleide zu finden, die frei war.

Als wir dann eine gefunden haben, wurde Pupsi erst einmal abgetrocknet und mit einer frischen Windel ausgestattet. Da es in Schwimmbädern sehr warm sein kann, ließ ich den kleinen nur in seiner Windel auf der Wickelablage liegen, ich stand selbstverständlich davor und trocknete mich ab, so dass ich mich dann umziehen konnte. Zum Schluss habe ich mein Sohn angezogen und verließen die Umkleide mit samt unseren Sachen. Meine Freundin und ich fönten unsere Haare, während der Mann meiner Freundin auf Pupsi aufpasste. Dann verließen wir das Schwimmbad ohne Probleme. Ich wurde mit Pupsi wieder nach Schwelm gebracht, also zu mir nachhause wo er dann später seinen Brei bekam. Um 19 Uhr (!) verschwand er im Bett und ich hörte bis auf einen kleinen Schrei nichts mehr von ihm! Er schlief wie es sich gehörte, auch als ich im Bett verschwand war er am schlafen.
Erst um 8 uhr in der früh war er wach. Mein Kind hat doch tatsächlich richtig gut geschlafen!

So verlief unser Wochenende mal auswärts von Schwelm. Mein Sohn hat ein Schwimmbad gesehen, dort hat er geplanscht und geschlafen. Und auch die Nacht war richtig gut, er schlief 13 Std. somit wären wir wieder bei unserer Tagesroutine. Das einzige was sich geändert hat, ist die Sache mit der Flasche. Da der kurze immer wieder bis 9 Uhr schläft, lasse ich die Flasche weg und er bekommt stattdessen einen Milchbrei.

Das war es auch schon wieder von meiner Seite. Bis bald.

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