Schwerer Start ins Jahr

Es begann am 11.3.2019 als mein Pupsi und ich vom Wochenende bei meinen Eltern nachhause kamen. Wir waren vor dem nachhause kommen noch einkaufen und eigentlich war geplant wieder zurück zu meinen Eltern zu fahren, da wir auch mit dem Auto bei uns zuhause waren. Das Auto steht normal immer bei meinen Eltern, da wir hier sehr schwer und sehr selten einen anständigen Parkplatz bekommen!

Wie dem auch sei, wir kamen also vom Einkaufen nachhause und ich stellte mit schrecken fest, dass unsere Küche unter Wasser stand. Zu erst dachte ich, es wäre eine Vase umgefallen, doch dann realisierte ich den Wasserschaden in unserer Küche! Es war einfach nur schrecklich, es stank modrig, kein Strom, kein Telefon und erst recht kein Internet.
Ich habe also erstmal meine Eltern über das Handy angerufen und über den Schaden informiert, meine Mutter riet mir direkt zum Vermieter und zum Nachbarn über mir zu gehen und über den Wasserschaden zu informieren. Mein Vermieter war natürlich wenig begeistert, hat sich aber sehr für die Schadensbehebung eingesetzt.

2 Wochen nach Schadensbegutachten bekamen wir einen Trockner in die Küche gestellt.
Feuchtigkeit in den Wänden lag bei 131.
Dieser besagte Trockner heizte unsere ganze Wohnung so auf, dass man meinen konnte, es wär schon Sommer. Hitze im März/April bis rein in den Juni. Im April musste ich dann eine Woche raus hier, der Urlaub war schon länger geplant, aber es tat wahnsinnig gut raus zu kommen. Im Urlaub wurde ich bezüglich Malerarbeiten angerufen, auf eine Mitteilung meinerseits, dass keiner in der besagten Woche da war, wartete ich vergeblich auf Rückruf. Der April verstrich und der Mai zog ins Land. Mitte Mai kam dann einer der Malerfirma und riss die Tapete von der Decke und den Wänden hinter und gegenüber der Küche.
Eine Woche nach dem abreissen der Tapete kam wieder einer der Maler und meinte, es kann nicht gestartet werden, so lange der Trockner noch nicht abgeholt wurde.

Anfang Juni war ich nahezu am Ende meiner Kräfte. Es war das herrlichste Wetter und ich wurde von der Firma für Renovierungsarbeiten zuhause festhalten. Der Trockner war bereits abeholt und die Feuchtigkeit war restlos weg, bei 30 lag sie nun! Eine Woche nachdem das letzte mal jemand für Renovierungen da war ist vergangen und es wollte morgens jemand kommen und mit dem Renovieren starten.
An dem Tag war ich richtig wütend, wütend auf die Fima die mich den ganzen Tag hat warten lassen, ohne eine Nachricht, dass sie es nicht mehr schaffen oder später kommen. Nichts. Am späten Nachmittags bin ich zum Fragen eine Etage runter gegangen, denn dort waren die Leute zu genüge beschäfftigt, zu beschäfftigt mir mal eben eine kleinigkeit mitzuteilen! Ich hatte ein quengelndes Kind zuhause, dem ich die ganze Zeit sagen konnte, dass wir nicht raus konnten, da ja jeden Moment einer wegen der Küche kommen könnte!

Bei unserem Abenbrot hat einer der Maler das Loch in der Decke verschlossen und verspachtelt, nicht grad angenehm wenn da jemand am essen ist. Hätte den ganzen Tag einer kommen können. Am nächsten Tag gings weiter. Da ich morgens einen Termin hatte und nicht kalr war, wie lange der Termin dauerte, hat man mit mir einen Termin für mittags ausgmacht. Wann kam die Firma zum Renovieren? Richtig, 4 Stunden nach ausgemachten Termin! Bin ich berechtigt gewesen wüten zu sein? Ich denke schon. Um 15 Uhr bin ich wieder mal nach unten geschlendert um zu fragen, wann man gedenkt bei mir zu tapezieren. Die haben gesehen, dass ich meinen Pupsi habe, ich wurde denoch abgestempelt mit einem Die jungs kommen gleich. Gleich hieß übrigens 1 Stunde! Um 18 Uhr war dafür meine Küche tapeziert. Letzten Samstag wurde die gesamte Küche gestrichen und um 12 Uhr hatte ich meine Freiheit endlich zurck!

Ich habe schnell gewischt und alle Geräte, Gewürze etc. aus den Kisten in die Küche zurück geräumt. Langsam nimmt alles wieder normalität ein. Es ist nun wieder richtig wohnlich, keine unnötige hitzequelle und erst recht keinen Lärm, geschweige denn diesen muffigen Geruch.

Freiheit. In der Hoffnung sowas nie wieder erleben zu müssen.
Ich hoffe, man versteht meine inaktivität hier auf meinem Blog.

bis bald xoxo

Ein Turbulenter Wochenstart

Ich war geschockt. Ich kam Montag gegen mittag mit Pupsi nach einem in gewisser weise schönem Wochenende wieder nachhause und finde meine Küche als See wieder!
Ich war vorher mit Pupsi einkaufen, da ich wusste, ich werde den Montag sicher wieder zuhause sein, leider hat sich mein Plan in Luft aufgelöst. Denn meine Küche hat einen Wasserschaden erleiden müssen. Ich hab geheult, meinen Sohn ließ ich im Auto sitzen, da ich die Einkäufe nur in den Kühlschrank räumen wollte. Ausserdem stand in mit dem Auto noch in der Einfahrt des Hauses! Ich also ganz schnell meine Mutter angerufen, die mich gut beruhigen konnte und mich zum Nachbarn über mir sowie natürlich dem Vermieter schickte. Mein Verstand sagte mir, ich solle aber erst das Auto richtig einparken und den kleinen mitnehmen.

Nachdem ich geparkt hatte, gingen wir zusammen kurz in die Wohnung, zogen Jacke und Mütze aus und gingen zum Nachbarn über mir. Leider reagierte keiner beim klingeln, so dass wir nach etwa 5 Minuten warten zum Vermieter hoch sind. Seine Frau reagierte geschockt auf die Nachricht, dass wir einen Wasserschaden haben, sie hat sich später aber entschuldigt.
Der Vermieter kam mit uns runter und hat sich den Schaden erstmal selbst vor Augen geführt. Als alles klar war, hat er sich sofort mit Techniker, Hausverwalter und Handwerker in Verbindung gesetzt.

Jetzt lief es gefühlsmäßig sehr schnell ab. Ich habe mit Eimer und Lappen versucht den Boden schnell wieder trocken zu legen und ich bin so froh darüber, dass meine liebe Mutter später vorbei kam und mir geholfen hat. 2 Stunden haben wir damit verbracht den Boden wieder trocken zu legen, Pupsi hat keinen Schritt in die Pfütze in der Küche gewagt, die Schuhe habe ich ihm angelassen, er war spielend im Wohnzimmer zu Gange.

Da die ganze Küche von oben durchnässt war, war auch die Lampe dementsprechend nass sowie sämtliche Steckdosen und weil das Nass war, ist wahrscheinlich die Sicherung raus geflogen. Ich stand am Montag ohne Strom, ohne Heizung, ohne Licht und ohne WLAN/Telefon da. Für mich an dem Tag nicht weiter tragisch. Es war kurz vor 12 Uhr, also Taghell, ich und meine Mutter bewegten uns beim aufwischen und der kurze bekam eine Jacke über gezogen, da es dann doch sehr frisch war! Ausserdem tat es richtig gut, mal keine lästigen Telefonanrufe zu bekommen, zum anrufen meine Mutter nutzte ich mein Handy!

Später am Tag, da war die Küche endlich trocken gelegt, haben wir Mittagspause gemacht, kurz drauf kam der Techniker und hat den Strom wieder rein gemacht. Licht, Heizung und WLAN/Telefon gingen nun wieder!
Immer wieder zwischendurch kam ein Handwerker um zu schauen ob beim anmachen der Wasserleitung im Keller von meiner Decke wieder Tropfen von Wasser kommen. Dies war nicht der Fall, also durfte das Wasser an bleiben.
Bis hier hin war die Vermutung auf einen Haarriss im Rohr.

Dienstag Mittag, fast 24 Stunden später und voll aufgedrehter Heizung. Die Wohnung war so warm, das ich mir ein kurzarm T-Shirt anziehen musste. Nun warteten Pupsi und ich auf den Sachverständiger. Als dieser dann da war, wurde die Feuchtigkeit in den Wänden und der Decke gemessen, da man auch die Feuchtigkeit in der Luft spürte, durfte ich nun Stoßlüften. Es mieft immer noch nach Moder, man kann sich den Gestank etwa wie vegammeltes Obst vorstellen.

Um 14 Uhr erhielten wir dann die Auflösung des Schadens. Über mir in der Wohnung ist die Dusche undicht. Es wurde mir so erklärt:

Unter der Dusche ist etwas ähnliches wie ein Schwamm, dieser Schwamm ist vollgesaugt mit Wasser und dieses Wasser tritt nun aus. Das ist der Grund warum meine Decke so feucht ist und der Boden voll mit Wasser war.

Sachen gibt´s, die will man gar nicht haben. Im Grunde genommen bin ich froh, dass nicht mehr zu Schaden gekommen ist. Beispielsweise der tote Baum vorm Haus der umstürzt. In der Nacht von Sonntag auf Montag habe ich geträumt, dass der Baum von dem starken Sturm umgepustet wurde und in meine Küche rein gebrettert wäre! Ich bin so froh, dass es ´nur´der Wasserschaden ist. Das Ende vom Lied ist das ausbauen meiner Küche zum Richtigen Austrocken und ggf. das Ersetzten der Schränke. Das übernimmt die Versicherung.
Meine arme Küche, sie ist erst ein einhalb Jahre alt.

Ich muss das erstmal alles verdauen und meine Küchensachen in Kisten packen, ausserdem warte ich auf den Anruf der Gebäudeversicherung, so fern diese mich überhaupt anruft.

Bis dahin xoxo